Sängervereinigung 1842
Nieder-Olm e.V

Wer sind wir?


Chorbild 2015                  (Foto: Chr. Orth)

 

Wir sind ein gemischter Chor und singen zur Zeit mit
ca. 35 Sängerinnen und Sängern.
 Wir sind ein Verein, der die Kultur des Chorgesangs pflegt und sich bei der Gestaltung öffentlicher Veranstaltungen in Nieder-Olm beteiligt. Wir sind keine Profis, sondern
Amateure. Uns verbindet die Freude am Chorgesang.

Als Männerchor im Jahre 1842 gegründet, hat die Sängervereinigung in über 165 Jahren als
ältester bürgerlicher Verein in Nieder-Olm
eine bewegte Vereinsgeschichte geschrieben. Unter der Leitung seiner Dirigenten erwarb sich der Chor regionale und überregionale Verdienste. Bundespräsident Theodor Heuss verlieh im Jahre 1957 die Zelterplakette, Ministerpräsident Peter Altmeier zeichnete 1987 mit dem Wappenschild Rheinland-Pfalz aus. 1981 wurde der Chor Meisterchor des Sängerbundes Rheinland-Pfalz.

Zum Repertoire des gemischten Chores gehören weltliche und geistliche Chormusik, die bei jährlichen Konzerten und der Teilnahme an örtlichen Veranstaltungen geboten wird. Als wichtiges Refugium befindet sich das Vereinsleben zu Beginn des
21. Jahrhunderts in einer Epoche, die von hohem Individualismus geprägt ist. Chormitglieder sind daher verpflichtet, den Menschen nachhaltig ins Bewußtsein zu bringen, daß wir nicht nur mit dem Verstande, sondern auch mit Empfindungen leben; dies führt zu der Erkenntnis, daß Chorgesang Kultur verbreitet, Gemeinschaft stiftet und Lebensfreude schenkt.

 

Wir bieten:

                • Aktive Teilnahme am Kulturleben in unserer Region
                • Geselligkeit, Unterhaltung, Entspannung, Frohsinn
                • Ausgleich zum Alltagsstress
                • Förderung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit
                • Förderung der musikalischen und stimmlichen Veranlagung
                • Singen in der Chorgemeinschaft
                • Pflege des Chorgesangs als Kulturgut
                • Veranstaltung von Konzerten
                • Singen bei Vereins- und Familienfeiern, Jubiläen, Hochzeiten,
                  in Kirchen und beim Seniorennachmittag
                • Wandern, Ausflüge, Konzert- und Theaterbesuche

Wir wollen:

                • Sie für eine sinnvolle und gesunde Freitzeitbeschäftigung in unseren gemischten Chor gewinnen.
                • Es ist keine musikalische Vorbildung erforderlich.
                • Sie in eine Gemeinschaft von aktiven und positiven Menschen einladen.

Kommen Sie:

                • Unverbindlich zu einer unserer Chorproben, wir freuen uns über Ihr Interesse.
                • Alle Altersgruppen haben in unserem Chor ihren Platz.

                 

Interesse ?
Kommen Sie doch einfach bei uns vorbei.

An jedem Mittwoch
ab
19:30 Uhr

im Laurenzisaal des
Camarahauses
Alte Landstraße 30  (Kath. Pfarramt)
Nieder-Olm

Wir würden uns freuen ! 

 

Sprechen Sie jemanden vom Vorstand
oder eines unserer Chormitglieder an
oder
schicken Sie uns eine
eMail

 

Was singen wir?

Melodien aus Oper, Operette, Musical,
deutsche Volkslieder und internationale Chorwerke,
Wein- und Trinklieder,
Geistliche
Chorwerke, Spirituals und Gospels


Chorbild 2006

Mainzer-Rhein-Zeitung - vom 23.11.2005

Singen ist gut für die Gesundheit

Musikalität ist weiter verbreitet, als viele meinen - Regelmäßiger Gesang schützt vor Infektionen der oberen Atemwege

Viele Menschen nutzen ihre Stimme nur, um sich anderen mitzuteilen. Dabei ist das Talent zum Singen sehr weit verbreitet. Und Gesang hört sich nicht nur schön an, singen ist auch gut für Körper und Seele.

Schöner Gesang kann so ergreifend sein, dass den Zuhörern Schauer über den Rücken laufen. Die eigene Stimme jedoch erleben viele Menschen nur als Mittel der Informationsvermittlung, das zudem nicht immer zuverlässig funktioniert. Dabei ist die nötige Musikalität zum Singen weiter verbreitet als viele meinen: "Der Mensch ist ein Naturtalent", sagt Karl Heinz Schmitt, Chorleiter aus Aschaffenburg.
Die eigene Stimme zu entdecken und zu genießen ist mehr als Zeitvertreib: Singen stärkt die Ausdrucksfähigkeit und fördert das Wohlbefinden und die Gesundheit. Nach einer Studie der Universität Frankfurt mit 31 Laiensängern regt Singen die Produktion von Antikörpern an, die unter anderem die oberen Atemwege vor Infektionen schützen. Laut Studienleiter Gunter Kreutz ist Singen "mindestens ähnlich gesund wie Meditation, Laufen und leichter, aber regelmäßiger Sport".
Wer regelmäßig singt, kann Atmung und Sauerstoffversorgung verbessern, den Kreislauf anregen und den Körper in eine "ausbalancierte Spannung" versetzen, sagt der Mediziner Prof. Wolfram Seidner von der Universitäts-Klinik Charite in Berlin. Mindestens ebenso wichtig aber sind die seelischen Aspekte: Musikalität ist eine "Produktivkraft", die auch in anderen Bereichen zu Kreativität anrege, so Seidner. "Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass Männer und Frauen, die früher musiziert haben, später im Beruf die besseren Teamleiter sind."
Laut Seidner, selbst ausgebildeter Tenorsänger, ermutigt das Singen dazu, die verschiedenen Nuancen der Stimme zu nutzen und über Sprache bewusst emotionale Botschaften zu übermitteln. Davon profitiere jeder Sänger auch im Alltag.
Die Logopädin und Sachbuchautorin Eva Loschky aus München hält die Stimme für das wichtigste Ausdrucksmittel überhaupt. "Jeder, der nicht über die volle Kraft seiner Stimme verfügt, erlebt dies als Reduzierung seines persönlichen Ausdrucks und als Einschränkung seiner Lebensqualität."
Weil Singen die Stimme jung hält, profitieren ältere Frauen ganz besonders davon. "Die Alterungsvorgänge können gebremst werden", sagt Prof. Seidner, der zahlreiche Profis in höherem Alter zu diesem Thema befragt hat.
Gesungen wird nicht nur in organisierten Chören, sondern auch in Laien-Singgruppen, die von Musik- und Volkshochschullehrern oder engagierten Privatpersonen geleitet werden. Von diesen lockeren Zusammenschlüssen gebe es immer mehr, sagt Peter Lamprecht vom Chorverband in Köln - wie viele genau, weiß niemand.
Der Zeitaufwand für Hobbysänger ist nicht allzu hoch. Nach Aussage von Peter Lamprecht üben die meisten Chöre ein Mal in der Woche und organisierten ein bis zwei Konzerte im Jahr. "Notenkenntnisse sind am Anfang nicht wichtig, weil die Stücke mit dem Chorleiter zusammen eingeübt werden." In ambitionierten Chören wird das anders gehandhabt.

Etwa 580 000 Erwachsene singen in über 18 000 Chören, die unter dem Dach des Deutschen Chorverbandes (DCV) zusammengeschlossen sind. Hinzu kommen etwa 120 000 Kinder und junge Menschen bis 27 Jahren, die in 3000 Kinder- und Jugendchören unter dem Dach der Deutschen Chorjugend organisiert sind.

Weitere Informationen gibt es unter www.deutscher-chorverband.de